
Hundenassfutter vs. Hundetrockenfutter – Was ist nachhaltiger?
Eine aktuelle Studie befasst sich eingehend mit den ökologischen Folgen von Tiernahrung und beantwortet die brennende Frage: Nasses Hundefutter vs. trockenes Hundefutter – was ist umweltschädlicher?
Die Auswirkungen unserer Entscheidungen auf die Umwelt standen noch nie so sehr im Mittelpunkt des Interesses. Von den Autos, die wir fahren, bis zu den Lebensmitteln, die wir konsumieren – jede Entscheidung hat einen ökologischen Fußabdruck. Und wenn Sie ein Haustier besitzen, haben die Entscheidungen, die Sie für Ihren pelzigen Freund treffen, ebenfalls Auswirkungen auf die Umwelt.
Die Umweltauswirkungen von Hundenassfutter
Laut einer neuen Studie, die von Forschern in Brasilien durchgeführt wurde, ist nasses Hunde- und Katzenfutter deutlich schädlicher für die Umwelt als sein trockenes Gegenstück. Die Studie ergab, dass Nassfutter für Haustiere achtmal mehr klimaschädliche Emissionen verursacht als Trockenfutter.
Zur Verdeutlichung: Ein typischer Hund, der sich von Nassfutter ernährt, hinterlässt einen „ökologischen Fußabdruck“, der dem seines menschlichen Besitzers entspricht. Angesichts von schätzungsweise 840 Millionen Katzen und Hunden weltweit, deren Zahl stetig steigt, ist es unerlässlich, die ökologischen Auswirkungen ihrer Ernährung zu verstehen.
Tiernahrung auf Fleischbasis, insbesondere Nassnahrung, ist die umweltschädlichste aller Nahrungsmittel. Das liegt vor allem daran, dass 90 % der Kalorien in Nassfutter aus tierischen Zutaten stammen, ganz im Gegensatz zu den 45 % in Trockenfutter. Folglich würde ein 10 kg schwerer Hund, der täglich etwa 500 Kalorien aus Trockenfutter zu sich nimmt, jährlich zu etwa 828 kg CO2-Emissionen beitragen. Wenn diese Ernährung jedoch auf Nassfutter umgestellt wird, schießen die CO2-Emissionen auf 6.541 kg pro Jahr in die Höhe – eine Menge, die fast dem durchschnittlichen CO2-Fußabdruck eines brasilianischen Bürgers entspricht.
Die Umweltauswirkungen von Hundetrockenfutter
Trockenfutter für Hunde, wie z.B. Kekse und Kroketten, hat eine wesentlich geringere Umweltbelastung. Dieser Vorteil ergibt sich aus der geringeren Abhängigkeit von tierischen Bestandteilen. Darüber hinaus verwenden einige Trockenfutter für Haustiere Nebenprodukte wie Innereien, Knochenmehl und Blut, die andernfalls weggeworfen würden, was zu einer effizienteren Nutzung der Ressourcen beiträgt.
Alternative Lösungen zur Verringerung des ökologischen Fußabdrucks
Die zunehmenden Umweltbedenken gegenüber herkömmlicher Tiernahrung haben Forscher und Branchenexperten dazu veranlasst, nach nachhaltigeren Lösungen zu suchen. Eine solche Alternative liegt in Proteinquellen auf Insektenbasis. Insekten als Proteinquelle stoßen zehnmal weniger CO2 aus als herkömmliches Fleisch. Darüber hinaus kann eine Verringerung der Protein- und Fettmenge in der Nahrung für Haustiere auch deren Auswirkungen auf die Umwelt mindern, zumal viele kommerzielle Tiernahrungen die empfohlenen Mengen für beides überschreiten.
Außerdem bieten Pflanzenproteine einen vielversprechenden Weg zur Nachhaltigkeit. Im Vergleich zu tierischen Proteinen belasten sie die Umwelt wesentlich weniger. Interessanterweise deuten neuere Studien darauf hin, dass eine vollwertige vegane Ernährung sowohl gesünder als auch sicherer für Hunde sein kann.
Fazit
Die Entscheidungen, die wir für unsere Haustiere treffen, haben einen spürbaren Einfluss auf die Umwelt. Nassfutter für Hunde ist zwar für viele Haustiere eine schmackhafte Alternative, trägt aber im Vergleich zu Trockenfutter unbestreitbar stärker zur Umweltzerstörung bei. Wenn wir als Tierhalter diese Auswirkungen verstehen und alternative, nachhaltige Ernährungsformen in Betracht ziehen, können wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer grüneren Zukunft machen.
Bonza ist wohl das umweltfreundlichste Hundefutter, das derzeit erhältlich ist. Ohne Fleisch, Mais, Soja, Weizen oder Reis (die zu den schädlichsten pflanzlichen Zutaten gehören), mit klimafreundlichen Zutaten wie Kichererbsen, Erbsen, Favabohnen, Algen und Süßkartoffeln und kalt extrudiert, hat unser veganes Hundefutter eine weitaus geringere Auswirkung auf die Umwelt.