
Ursachen und Behandlung für das Erbrechen von Hunden
Zusammenfassung
Erbrechen bei Hunden ist ein häufiges Problem, das von einer geringfügigen Unannehmlichkeit bis hin zu einem Anzeichen für eine ernsthafte Grunderkrankung reichen kann. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden zu den Ursachen, der Diagnose und den Behandlungsmöglichkeiten für Erbrechen bei Hunden. Er erklärt den Unterschied zwischen Erbrechen und Aufstoßen, listet mögliche Ursachen auf und gibt detaillierte Hinweise, wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten. Der Artikel befasst sich auch mit spezifischen Szenarien, wie Erbrechen in Verbindung mit Durchfall, Erbrechen von Galle oder Erbrechen von Blut. Darüber hinaus enthält er einen Abschnitt mit häufig gestellten Fragen (FAQ), in dem Hundebesitzer Antworten auf häufige Fragen zu ihrem erbrechenden Haustier erhalten.
Inhaltsverzeichnis
- Zusammenfassung
- Was ist Erbrechen?
- Was ist Regurgitation?
- Was ist der Unterschied zwischen Erbrechen und Aufstoßen?
- Ursachen für das Erbrechen von Hunden
- Diätetische Indiskretion
- Gastroenteritis
- Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Toxine
- Behinderungen
- Infektionskrankheiten
- Chronische Erkrankungen
- Medikamente
- Bewegungskrankheit
- Diätetische Allergien oder Unverträglichkeiten
- Hitzeschlag
- Blähungen (Magen-Dilatation-Volvulus)
- Diagnose bei erbrechenden Hunden
- At-Home Bewertung
- Tierärztliche Diagnose
- Wann sollte ein Tierarzt konsultiert werden?
- Behandlungsmöglichkeiten für erbrechende Hunde
- Pharmakologische Behandlung
- Flüssigkeits- oder Hydratationstherapie
- Diätprotokolle und Interventionen
- Erbrechen und Durchfall bei Hunden
- Hund erbricht Galle
- Hund erbricht weißen Schaum
- Hund erbricht Blut
- Hund erbricht und sieht normal aus
- Hund frisst Gras und erbricht
- FAQ’s Erbrechende Hunde: Antworten auf Ihre Fragen
- Warum erbricht mein Hund und zittert?
- Warum erbricht mein Hund und hechelt?
- Warum erbricht mein Hund weißen Schaum?
- Warum ist das Erbrochene meines Hundes gelb?
- Warum erbricht mein Hund sein Futter?
- Wie kann ich meinen erbrechenden Hund zu Hause behandeln?
- Was sollte ich meinem erbrechenden Hund füttern?
- Warum riecht das Erbrochene meines Hundes nach Kacke?
- Warum erbricht mein Hund nach der Entwurmung?
- Fazit
Erbrechen bei Hunden ist ein häufiges Phänomen, das Tierhalter verunsichern kann. Gelegentliches Erbrechen kann zwar harmlos sein, es kann aber auch ein Anzeichen für eine ernstere Grunderkrankung sein. Dieser Artikel befasst sich eingehend mit den Ursachen für Erbrechen bei Hunden, der Unterscheidung zwischen Erbrechen und Aufstoßen, der Frage, wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten, und den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.
Was ist Erbrechen?
Erbrechen ist ein reflexartiges, gewaltsames Ausstoßen des Magen- oder oberen Darminhalts durch den Mund. Es ist ein komplexer Prozess, der mehrere Stufen umfasst:
- Übelkeit: Der Hund kann unruhig wirken, übermäßig sabbern und häufig schlucken.
- Würgen: Die Bauchmuskeln ziehen sich zusammen, um Druck im Magen aufzubauen.
- Ausstoßen: Der Mageninhalt wird gewaltsam durch die Speiseröhre und aus dem Mund ausgestoßen.
Erbrechen kann als Schutzmechanismus dienen, um den Körper von schädlichen Substanzen zu befreien, aber chronisches oder schweres Erbrechen kann zu Dehydrierung, Nährstoffmangel und anderen gesundheitlichen Problemen führen.
Was ist Regurgitation?
Regurgitation ist der passive Ausstoß von unverdauter Nahrung aus der Speiseröhre. Im Gegensatz zum Erbrechen ist das Regurgitieren nicht mit einer kräftigen Kontraktion der Magenmuskulatur verbunden und tritt normalerweise ohne Vorwarnung auf. Das Erbrochene erscheint oft als unverdaute, mit Speichel überzogene Nahrung und kann unmittelbar nach dem Essen oder Trinken ausgestoßen werden.
Was ist der Unterschied zwischen Erbrechen und Aufstoßen?
Das Verständnis des Unterschieds zwischen Erbrechen und Aufstoßen ist entscheidend für eine genaue Diagnose und Behandlung:
- Erbrechen: Geht mit aktiven Bauchkontraktionen einher und wird oft von Übelkeit begleitet. Das Erbrochene kann teilweise verdaute Nahrung, Galle oder Blut enthalten und kann noch Stunden nach dem Essen ausgeschieden werden.
- Aufstoßen: Ist passiv, ohne Bauchkontraktionen oder Übelkeit. Das Erbrochene ist in der Regel unverdaut und wird kurz nach dem Essen wieder ausgeschieden.
Aufstoßen deutet in der Regel auf ein Problem mit der Speiseröhre hin, wie z. B. eine Verstopfung, eine Speiseröhrenentzündung oder einen Megaösophagus, während Erbrechen mit einer Vielzahl von gastrointestinalen, metabolischen oder systemischen Problemen zusammenhängen kann.
Ursachen für das Erbrechen von Hunden
Erbrechen bei Hunden kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, die von leicht bis schwer reichen. Das Verständnis dieser Ursachen hilft bei der Bestimmung der geeigneten Behandlung.
1. Diätetische Indiskretion
- Ursache: Hunde nehmen häufig nicht verzehrte oder verdorbene Lebensmittel zu sich, was zu Magen-Darm-Reizungen führt.
- Mechanismus: Der Magen erkennt schädliche Substanzen und stößt sie aus, um eine weitere Verdauung zu verhindern.
2. Gastroenteritis
- Ursache: Entzündung des Magens und der Därme aufgrund von Infektionen (virale, bakterielle oder parasitäre) oder Toxinen.
- Mechanismus: Die Reizung der Schleimhaut des Magen-Darm-Trakts (GI) löst Erbrechen und oft auch Durchfall aus.
3. Bauchspeicheldrüsenentzündung
- Die Ursache: Eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die oft auf eine fettreiche Ernährung oder Übergewicht zurückzuführen ist.
- Mechanismus: Enzyme, die in den Darm abgegeben werden sollten, werden in der Bauchspeicheldrüse aktiviert, was zu einer Selbstverdauung führt und Übelkeit und Erbrechen auslöst.
4. Toxine
- Ursache: Verschlucken von schädlichen Substanzen wie Haushaltschemikalien, Pflanzen oder verdorbenen Lebensmitteln.
- Mechanismus: Der Körper versucht, das Toxin durch Erbrechen auszuscheiden, um die Aufnahme zu verhindern.
5. Behinderungen
- Die Ursache: Fremdkörper, Tumore oder schwere Verstopfung können den Verdauungstrakt blockieren.
- Mechanismus: Die Verstopfung verhindert die normale Passage der Nahrung und verursacht Erbrechen, da der Körper versucht, die Verstopfung zu beseitigen.
6. Infektionskrankheiten
- Ursache: Virusinfektionen wie Parvovirus oder Staupe, bakterielle Infektionen wie Leptospirose.
- Mechanismus: Krankheitserreger greifen den Magen-Darm-Trakt an, was zu Entzündungen, Schmerzen und Erbrechen führt.
7. Chronische Erkrankungen
- Ursache: Erkrankungen wie Nieren- oder Lebererkrankungen oder die Addison-Krankheit.
- Mechanismus: Systemische Erkrankungen stören die normalen Körperfunktionen, was zu Übelkeit und Erbrechen als sekundäre Symptome führt.
8. Medikamente
- Ursache: Nebenwirkungen von Medikamenten wie NSAIDs, Antibiotika oder Chemotherapeutika.
- Mechanismus: Einige Medikamente reizen die Magenschleimhaut oder stören die normale Verdauung, was zu Erbrechen führt.
9. Bewegungskrankheit
- Ursache: Empfindlichkeit gegenüber Bewegungen während Autofahrten oder Reisen.
- Mechanismus: Die Reaktion des Innenohrs auf Bewegung kann bei Hunden Übelkeit und Erbrechen auslösen.
10. Diätetische Allergien oder Unverträglichkeiten
- Die Ursache: Allergische Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe oder Lebensmittelarten.
- Mechanismus: Das Immunsystem reagiert auf bestimmte Proteine, was zu Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen führt.
11. Hitzeschlag
- Die Ursache: Überhitzung durch hohe Temperaturen oder übermäßige Bewegung.
- Mechanismus: Der Versuch des Körpers, sich abzukühlen, kann zu Magen-Darm-Beschwerden und Erbrechen führen.
12. Blähungen (Magen-Dilatation-Volvulus)
- Die Ursache: Ein lebensbedrohlicher Zustand, bei dem sich der Magen verdreht und mit Gas füllt.
- Mechanismus: Der verdrehte Magen schließt Gas und Nahrung ein, was zu starken Schmerzen und Würgereiz führt. Dies ist ein medizinischer Notfall.
Diagnose bei erbrechenden Hunden
Die Diagnose der Ursache des Erbrechens ist entscheidend für eine wirksame Behandlung. Der Prozess kann mit einer Untersuchung zu Hause beginnen und sollte, wenn nötig, von einer gründlichen tierärztlichen Untersuchung gefolgt werden.
At-Home Bewertung
Bevor Sie Ihren Hund zum Tierarzt bringen, beurteilen Sie die Situation zu Hause:
- Häufigkeit und Timing: Notieren Sie, wie oft Ihr Hund erbricht und ob dies nach dem Fressen, Trinken oder zu beliebigen Zeiten geschieht.
- Erscheinungsbild des Erbrochenen: Untersuchen Sie das Erbrochene auf Farbe, Konsistenz und einen ungewöhnlichen Inhalt wie Blut oder Fremdkörper.
- Veränderungen im Verhalten: Achten Sie auf Anzeichen von Lethargie, Depression oder verändertem Appetit.
- Flüssigkeitszufuhr: Prüfen Sie, ob Ihr Hund dehydriert ist, indem Sie die Haut im Nacken leicht anheben – wenn sie nicht schnell zurückschnellt, ist Ihr Hund möglicherweise dehydriert.
Tierärztliche Diagnose
Wenn das Erbrechen anhält oder von anderen Symptomen begleitet wird, ist ein Tierarztbesuch erforderlich. Ein Tierarzt kann Folgendes durchführen:
- Körperliche Untersuchung: Beurteilen Sie den Gesamtzustand des Hundes, einschließlich des Abtastens des Abdomens, um Schmerzen oder Blähungen festzustellen.
- Blutuntersuchungen: Tests können Infektionen, Funktionsstörungen von Organen oder ein Ungleichgewicht der Elektrolyte aufdecken.
- Bildgebung: Röntgenstrahlen oder Ultraschall helfen, Verstopfungen, Tumore oder andere Anomalien im Magen-Darm-Trakt sichtbar zu machen.
- Endoskopie: Sie ermöglicht die direkte Sichtbarmachung von Speiseröhre, Magen und Darm und bietet die Möglichkeit, bei Bedarf Biopsien zu entnehmen.
- Kot-Analyse: Damit können Parasiten oder bakterielle Infektionen nachgewiesen werden, die das Erbrechen verursachen könnten.
Wann sollte ein Tierarzt konsultiert werden?
Ein Tierarzt sollte konsultiert werden, wenn:
- Das Erbrechen hält länger als 24 Stunden an: Anhaltendes Erbrechen kann zu Dehydrierung und weiteren Komplikationen führen.
- Es ist Blut im Erbrochenen: Das Erbrechen von Blut ist ein Zeichen für eine schwere innere Verletzung oder Krankheit.
- Der Hund zeigt Anzeichen einer schweren Dehydrierung: Trockenes Zahnfleisch, eingesunkene Augen und Lethargie erfordern sofortige Behandlung.
- Sie haben Bauchschmerzen oder Schwellungen: Dies könnte auf ernste Erkrankungen wie Bauchspeicheldrüsenentzündung oder Blähungen hinweisen.
- Der Hund hat eine Vorerkrankung: Hunde mit bekannten Gesundheitsproblemen wie Diabetes oder Nierenerkrankungen müssen sofort untersucht werden, wenn Erbrechen auftritt.
Behandlungsmöglichkeiten für erbrechende Hunde
Die Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache, der Schwere der Symptome und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Hundes ab.
Pharmakologische Behandlung
- Antiemetika:
- Maropitant (Cerenia): Das in den USA, Großbritannien und der EU weit verbreitete Cerenia ist ein wirksames Mittel zur Behandlung von akutem Erbrechen und Reisekrankheit.
- Metoclopramid (Reglan): Dieses Medikament hilft bei Übelkeit und fördert auch die Magenentleerung, was es für Hunde mit verzögerter Magenentleerung nützlich macht.
- Ondansetron (Zofran): Ondansetron wurde ursprünglich für die durch Chemotherapie ausgelöste Übelkeit entwickelt und ist ein wirksames Mittel gegen starkes Erbrechen.
- Protonenpumpen-Hemmer:
- Omeprazol und Pantoprazol: Diese Medikamente reduzieren die Magensäureproduktion und sind besonders nützlich bei der Behandlung von Gastritis, Geschwüren oder Erbrechen im Zusammenhang mit Reflux.
- H2-Rezeptor-Antagonisten:
- Famotidin (Pepcid) und Ranitidin: Diese Medikamente reduzieren ebenfalls die Magensäure und können in leichteren Fällen von säurebedingtem Erbrechen eingesetzt werden.
- Antibiotika:
- Metronidazol oder Amoxicillin-Clavulanat: Wenn der Verdacht auf eine bakterielle Infektion besteht, werden diese Antibiotika häufig zur Behandlung von Magen-Darm-Infektionen verschrieben.
- Entwurmungsmittel:
- Fenbendazol und Pyrantel: Wenn Parasiten als Ursache identifiziert werden, können diese Entwurmungsmedikamente den Befall beseitigen und das Erbrechen stoppen.
Flüssigkeits- oder Hydratationstherapie
- Orale Rehydrationslösungen: Wenn die Dehydrierung leicht ist, können Sie Ihrem Hund eine orale Elektrolytlösung für Haustiere geben.
- Subkutane Flüssigkeiten: Bei mäßiger Dehydrierung kann Ihnen der Tierarzt Flüssigkeit unter die Haut verabreichen.
- Intravenöse Flüssigkeiten: Schwere Dehydrierung, anhaltendes Erbrechen oder die Unfähigkeit, Flüssigkeit bei sich zu behalten, können einen Krankenhausaufenthalt und eine intravenöse Flüssigkeitszufuhr zur Wiederherstellung der Hydratation und der Elektrolyte erforderlich machen.
Diätprotokolle und Interventionen
- Feine Nahrung: Beginnen Sie mit der Fütterung von kleinen Mengen fettarmer Nahrung wie gekochtem Huhn, Reis, speziellen Magen-Darm-Futtermitteln (z.B. Hill’s i/d, Royal Canin Gastrointestinal) oder rezeptfreiem Hundefutter für Magen-Darm-Probleme wie Gastroenteritis und Gastritis. Diese Futtersorten enthalten weniger Fett und sind leicht verdaulich.
- Kleine, häufige Mahlzeiten: Bieten Sie anstelle von großen Mahlzeiten kleinere, häufigere Portionen an, um den Magen nicht zu überlasten.
- Allmähliche Umstellung der Ernährung: Nachdem das Erbrechen abgeklungen ist, sollten Sie über einige Tage hinweg langsam wieder zur normalen Ernährung übergehen, um einen Rückfall zu vermeiden.
- Kräuter und Gewürze: Zahlreiche Kräuter und Gewürze haben sich in klinischen Studien als unterstützend und lindernd bei Erbrechen bei Hunden erwiesen. Dieser Artikel, Beste Kräuter und Gewürze bei Erbrechen bei Hunden, enthält weitere wertvolle Informationen zu diesem Thema.
Erbrechen und Durchfall bei Hunden
Wenn Erbrechen von Durchfall begleitet wird, deutet dies in der Regel auf eine Magen-Darm-Infektion oder -Reizung hin. Dehydrierung ist in diesen Fällen ein großes Problem. Die Behandlung umfasst häufig Antiemetika, Medikamente gegen Durchfall und eine Flüssigkeitstherapie. Der Tierarzt kann auch Antibiotika verschreiben, wenn eine bakterielle Infektion vermutet wird. Bis zum Abklingen der Symptome ist eine fettarme Ernährung unerlässlich.
Hund erbricht Galle
Galle ist eine gelb-grüne Substanz, die von der Leber produziert und in der Gallenblase gespeichert wird. Hunde erbrechen typischerweise Galle, wenn ihre Mägen zu lange leer sind, was zu einer Reizung der Magenschleimhaut führt. Dies kann als erstes am Morgen oder spät in der Nacht auftreten. Füttern Sie Ihrem Hund kleinere, häufigere Mahlzeiten, um das Erbrechen von Galle zu verhindern. In einigen Fällen kann Ihr Tierarzt säurereduzierende Medikamente oder eine spezielle Diät verschreiben.
Hund erbricht weißen Schaum
Erbrechen mit weißem Schaum tritt in der Regel auf, wenn der Magen des Hundes leer ist, und ist oft ein Zeichen für eine leichte Magen-Darm-Reizung oder Sodbrennen. Es kann auch vorkommen, wenn ein Hund etwas verschluckt, das seinen Magen reizt, wie z.B. Gras. Es kann helfen, die Ernährung Ihres Hundes zu überwachen und ihm eine kleine, milde Mahlzeit zu geben. Anhaltendes Erbrechen von weißem Schaum kann jedoch tierärztliche Hilfe erfordern, um ernstere Erkrankungen auszuschließen.
Hund erbricht Blut
Das Erbrechen von Blut, bekannt als Hämatemesis, ist ein kritisches Zeichen, das eine sofortige tierärztliche Versorgung rechtfertigt. Das Blut kann leuchtend rot erscheinen oder wie Kaffeesatz aussehen, was auf verschiedene Blutungsquellen im Magen-Darm-Trakt hinweist. Mögliche Ursachen sind eine schwere Gastritis, Geschwüre, Tumore oder das Verschlucken von scharfen Gegenständen, die den Magen oder den Darm beschädigt haben. Die Behandlung konzentriert sich darauf, den Hund zu stabilisieren, die Blutung zu stoppen und die zugrunde liegende Ursache zu beheben.
Hund erbricht und sieht normal aus
Manchmal erbricht ein Hund, der ansonsten gesund und munter zu sein scheint. Gelegentliches Erbrechen kann in solchen Fällen auf eine kleine Indiskretion bei der Ernährung oder eine leichte Magen-Darm-Verstimmung zurückzuführen sein. Wenn Ihr Hund sich einmal erbricht und dann seine normalen Aktivitäten wieder aufnimmt, ist dies möglicherweise kein Grund zur Sorge. Wenn das Erbrechen jedoch immer wieder auftritt oder von anderen Symptomen begleitet wird, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um sicherzustellen, dass es sich nicht um ein grundlegendes Problem handelt.
Hund frisst Gras und erbricht
Viele Hunde fressen Gras, was manchmal zu Erbrechen führen kann. Dieses Verhalten könnte instinktiv sein, möglicherweise um Erbrechen auszulösen und den Magen von Reizstoffen zu befreien. Während gelegentliches Grasfressen mit anschließendem Erbrechen in der Regel harmlos ist, kann häufiges Auftreten auf Magen-Darm-Beschwerden oder einen Ernährungsmangel hinweisen. Wenn Ihr Hund regelmäßig Gras frisst und erbricht, sollten Sie mit Ihrem Tierarzt über eine Anpassung der Ernährung sprechen.
FAQ’s Erbrechende Hunde: Antworten auf Ihre Fragen
Warum erbricht mein Hund und zittert?
Von Zittern begleitetes Erbrechen kann ein Zeichen für starke Übelkeit, Schmerzen oder sogar Angst sein. In einigen Fällen kann es auf eine ernstere Erkrankung wie Vergiftung, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder eine schwere Infektion hinweisen, die sofortige tierärztliche Hilfe erfordert.
Warum erbricht mein Hund und hechelt?
Keuchen zusammen mit Erbrechen kann auf Schmerzen, Stress oder Überhitzung hinweisen. Erkrankungen wie Hitzschlag, schwere Infektionen oder Magen-Darm-Blockaden können diese Symptome verursachen. Eine tierärztliche Behandlung ist notwendig, um die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln.
Warum erbricht mein Hund weißen Schaum?
Das Erbrechen von weißem Schaum tritt oft auf, wenn der Magen des Hundes leer ist. Es kann ein Zeichen für sauren Reflux, eine leichte Gastritis oder die Aufnahme von Reizstoffen wie Gras sein. Wenn dies häufig auftritt, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen, um ernstere Probleme auszuschließen.
Warum ist das Erbrochene meines Hundes gelb?
Gelbes Erbrochenes enthält in der Regel Galle und kann auftreten, wenn der Magen des Hundes leer ist. Es kann mit einer Gastritis, einem Gallenrückfluss oder einfach mit einem leeren Magen zusammenhängen. Die Fütterung kleinerer, häufigerer Mahlzeiten kann helfen, diese Art von Erbrechen zu reduzieren.
Warum erbricht mein Hund sein Futter?
Das Erbrechen von Nahrung kann auftreten, wenn ein Hund zu schnell frisst, etwas zu sich nimmt, das er nicht verträgt, oder wenn er eine Grunderkrankung wie Ösophagitis oder Nahrungsmittelunverträglichkeit hat. Eine Verlangsamung der Fütterung und die Überwachung auf andere Symptome können helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen.
Wie kann ich meinen erbrechenden Hund zu Hause behandeln?
Halten Sie zunächst 12-24 Stunden lang die Nahrung zurück, damit sich der Magen beruhigen kann, und bieten Sie kleine Mengen Wasser an. Bieten Sie danach eine fade Kost wie gekochtes Huhn und Reis in kleinen Portionen oder leicht verdauliches Gemüse wie Süßkartoffeln und Kürbis an. Wenn das Erbrechen anhält, suchen Sie einen Tierarzt auf.
Was sollte ich meinem erbrechenden Hund füttern?
Füttern Sie Ihrem Hund ein mildes Futter wie gekochtes Huhn und Reis, leicht verdauliches Gemüse wie Süßkartoffeln und Kürbis oder ein spezielles Magen-Darm-Futter. Führen Sie das Futter schrittweise ein, beginnen Sie mit kleinen Mengen und steigern Sie die Menge, wenn Ihr Hund sie verträgt. Vermeiden Sie während der Genesung fettige oder scharfe Speisen.
Warum riecht das Erbrochene meines Hundes nach Kacke?
Erbrochenes, das nach Kot riecht, könnte auf eine ernste Erkrankung wie einen Darmverschluss hinweisen, bei dem verdautes Material in den Magen zurückgedrückt wird. Dies ist ein medizinischer Notfall und erfordert eine sofortige tierärztliche Versorgung.
Warum erbricht mein Hund nach der Entwurmung?
Einige Hunde können sich nach der Entwurmung aufgrund der Reizung durch das Medikament erbrechen. Dies ist in der Regel leicht und vorübergehend. Wenn das Erbrechen jedoch schwerwiegend oder anhaltend ist, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt, um alternative Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen.
Fazit
Erbrechen bei Hunden kann von einem kleinen Problem bis hin zu einem Anzeichen für ein ernstes Gesundheitsproblem reichen. Die Ursachen zu verstehen, zu erkennen, wann Sie einen Tierarzt aufsuchen sollten, und die verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten zu kennen, kann einen großen Unterschied für die Gesundheit Ihres Hundes bedeuten. Wenn Ihr Hund häufig oder schwer erbricht, ist es immer am besten, einen Tierarzt aufzusuchen, um die richtige Diagnose und Behandlung sicherzustellen.
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