Die Inka-Indianer in Peru waren die ersten, die Kartoffeln um 8.000 v. Chr. bis 5.000 v. Chr. kultivierten, und sie wurden erst in den 1530er Jahren von den Spaniern nach Europa gebracht. Heute ist die Kartoffel die wichtigste Nicht-Getreide-Pflanze weltweit.
Sind Kartoffeln gesund für Hunde?
Kartoffelprotein gilt aufgrund seiner hohen Verdaulichkeit und seines hohen Gehalts an essentiellen Aminosäuren als eines der wertvollsten nicht-tierischen Proteine. Es hat nicht nur ein ausgewogenes Aminosäureprofil, sondern auch einen höheren Wert an essentiellen Aminosäuren als Ei und Kasein. Es ist eine ausgezeichnete Quelle für viele wichtige Vitamine und Mineralien, darunter Eisen, ein hoher Vitamin-C-Gehalt, der die Eisenaufnahme fördert. Außerdem ist sie eine gute Quelle für die Vitamine B1, B3 und B6 und Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Magnesium und enthält Folat, Pantothensäure und Riboflavin. Kartoffeln sind reich an antioxidativen Verbindungen wie Flavonoiden, Carotinoiden und Phenolsäuren, die potenziell schädliche Moleküle, so genannte freie Radikale, neutralisieren. Wenn sich freie Radikale ansammeln, können sie das Risiko für chronische Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs erhöhen.
10 Wissenschaftlich begründete Gründe für die Aufnahme von Kartoffelprotein in die Ernährung Ihres Hundes:
- Hervorragender Nährwert – Kartoffelprotein ist eine ausgezeichnete Quelle für verschiedene Nährstoffe, darunter Vitamin C, das als starkes Antioxidans wirkt und die Eisenaufnahme fördert, sowie nützliche Pflanzenstoffe, darunter Phenolsäuren und Flavonoide, die zur Vorbeugung chronischer Krankheiten beitragen können.(4, 5, 6, 7)
- Ausgezeichnete Aminosäurewerte und Ausgewogenheit – Kartoffelprotein hat einen ausgewogenen und ausgezeichneten Aminosäurewert. Er ist höher als der anderer pflanzlicher Proteine sowie von Ei und Kasein, den Standardträgern für tierische Proteine, und ähnelt gleichzeitig dem menschlichen Skelettmuskelprotein.(3)
- Kann die Blutzuckerkontrolle verbessern – Kartoffelprotein bietet nachweislich eine bessere glykämische und insulinämische Reaktion als Molke- und Reisprotein, was bei der Linderung von Diabetes hilfreich ist.(8)
- Natürlich glutenfrei – Das macht es ideal für alle, die an einer Glutenallergie leiden oder sich aus anderen Gründen glutenfrei ernähren möchten.
- Kann helfen, Krebszellen zu hemmen – Die antioxidativen Verbindungen der Kartoffel, insbesondere die Chlorogensäure, hemmen nachweislich die Vermehrung von Krebszellen.(9, 10, 11, 14)
- Unterstützt die Verringerung von Entzündungen – Studien haben die systemische entzündungshemmende Wirkung der Kartoffel bestätigt, die das Auftreten von Diabetes, Herzerkrankungen, Krebs und Arthritis verringert.(10)
- Hilft bei der Reparatur von Muskelschäden – Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass Kartoffelprotein die Muskelproteinsynthese sowohl im Ruhezustand als auch nach dem Training stimuliert und so dazu beiträgt, die Muskelmasse zu erhalten oder zu vergrößern.(12)
- Unterstützt Gewichtsmanagement und Sättigung – Studien zeigen, dass Kartoffelprotein das Sättigungsgefühl erhöht und eine bessere gewichtsreduzierende Wirkung hat als andere pflanzliche Proteine.(13, 17)
- Unterstützt gesundes Augenlicht – Die Phytonährstoffe Lutein, Zeaxanthin und Violaxanthin sind für ihre positive Wirkung auf die Augen bekannt.(14, 15, 16)
- Geringe Auswirkungen auf die Umwelt – als Abfallprodukt bei der Herstellung von Kartoffelstärke hat Kartoffeleiweiß ein geringes Treibhauspotenzial und gilt als „klimafreundliche“ Kulturpflanze.(18, 19)